Logo CHETRA
Das stationäre Dichtungskonzept
  
Das Grundprinzip einer Gleitringdichtung (GLRD) sieht zwei Haupt-Bauteile vor: eines davon rotierend angeordnet auf der Welle, das andere stillstehend im Gehäuse/Deckel.

Bei herkömmlichen GLRDs rotiert das befederte Bauteil,

beim stationären Dichtungskonzept ist das befederte Bauteil stationär im Gehäuse/Deckel angeordnet.

Diese Anordnung bietet weitreichende Vorteile und Nutzen:
  • Durch das Stationärkonzept erfolgt ein Toleranzausgleich bei Auftreten von Winkelversatz. Dadurch ergeben sich stabile Verhältnisse zwischen den Gleitflächen. Abb. 1 zeigt, dass die Gleitflächen planparallel bleiben und der Winkelversatz aufgefangen wird. Die rotierende Anordnung von herkömmlichen GLRDs, bei denen Winkelversatz zu Taumelbewegung führen kann, ist in Abb. 2 gezeigt.
  • Stationär angeordneter dynamischer O-Ring = weniger Radial- und Axialbewegungen. Dynamischer O-Ring auf Hartmetall gelagert = kein Einlaufen oder Riefeln am O-Ring-Sitz, wie es bei ,,rotierender" Anordnung vorkommen kann.
  • Die bei ,,rotierenden" GLRDs auftretende Notwendigkeit, die Schutzhülse im O-Ring Bereich mit Hartbeschichtung auszuführen oder Einlauf, Riefeln an dieser Stelle in Kauf zu nehmen, entfällt.
  • Außerdem reduziert sich der Verschleiß der dynamischen Nebendichtung (O-Ring) ganz wesentlich.
  • Mehrfachbefederung außerhalb des abzudichtenden Mediums, dadurch kein Verschmutzen/Zusetzen der Federn.
Aufgrund dieser erheblichen Vorteile setzt CHETRA als bevorzugte Bauart die stationäre Anordnung ein.
Dies ist neben v. a. Maßnahmen ein wichtiger Schritt zur Standzeitverlängerung.
    

zurück