In
Klärwerksanwendungen kommen vielfach Balg-Gleitringdichtungen, sowohl
Gummibalg-,
wie auch Metallfaltenbalg-Gleitringdichtungen zum Einsatz. Für
bestimmte Einsätze sind diese Art von Gleitringdichtungen (GLRD)
durchaus geeignet.
In
einigen Anwendungen haben Balg-Dichtungen ihre Begrenzungen, so z. B.
besteht die Gefahr des Verstopfens durch langfaserige Feststoffe und Fremdkörper,
bei langsam-drehenden Wellen wird der Balg nicht „freigeschleudert“
und Ablagerungen setzen sich zwischen die Lamellen; Ermüdung des
Balgmaterials kann vorzeitig eintreten, rotierende Befederung kann Schiefstellungen
nicht ausgleichen etc. |
Die GLRD Typ 210N (siehe Abb.) hat geschützte, gekapselte Federn,
dadurch kein Verstopfen und Zusetzen; durch die stationäre Anordnung
wird Schiefstellung kompensiert, der dynamische O-Ring bewegt sich immer
zur sauberen Seite hin, dadurch kein Festbacken, die Flexibilität
der GLRD bleibt erhalten.
Zur weiteren Feststoffbeständigkeit und Verschleißfestigkeit
hat die GLRD einen massiven Wolframkarbid-Gegenring und als Gleitring
einen massiven Siliziumkarbid-Ring aus dem tribologisch vorteilhaften
Q2-(SiSiC-) Material.
Die Gleitringdichtung ist beständig bis
28 bar, hält jedoch z.B. bei Rückspülung – auch bei
Vakuum zu. Abmessungen von
24 mm Wellendurchmesser bis 130 mm in den gängigen Abstufungen.
Die GLRD Typ 210N ist speziell auf die Anforderungen in Klärwerken
ausgelegt, dabei aber universell sowohl in Pumpen, Rührwerken und
Förderschnecken einsetzbar. |

CHETRA
GLRD Typ 210N (nach DIN 12756 L1kU)
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